Tipps um die Sitzordnung der Hochzeit festlegen

Eine gute Sitzordnung für die Hochzeit zu finden, ist nicht schwierig. Man sollte genau planen, aber Ende aber trotzdem Flexibel beim Sitzplan sein.

Zum Thema Sitzplan herrschen ganz unterschiedliche Meinungen vor. Einige Hochzeitspaare und Hochzeitsplaner halten es für unerlässlich, eine Sitzordnung für die Hochzeitsfeier zu erstellen, andere verfahren hingegen nicht auf diese Art und Weise. Was nun besser ist, lässt sich im Allgemeinen nur schwer sagen. Beide Varianten bringen eigene Vorteile und Nachteile mit sich.

Die Vorteile einer gezielten Platzierung der Gäste bestehen vor allem darin, dass man Personen gruppieren bzw. an Tische setzen kann, die sich auch kennen. Wer schon einmal auf einer Hochzeitsfeier oder auch bei einem anderen Anlass ausschließlich bei Fremden gesessen hat, weiß genau, wie schwierig es sein kann, die Feier zu überstehen. Besser ist es, wenn man zusammen mit Leuten sitzt, die man kennt. Auf der anderen Seite bringen Sitzpläne immer gewisse Einschränkungen mit sich. Es kann zum Beispiel passieren, dass sich Personen den Tisch teilen, die sich nicht mögen. Ohne Sitzordnung ist man auf der Hochzeit flexibel: Die Gäste können sich so gruppieren, wie sie selbst möchten.

Wie man eine Sitzordnung für die Hochzeit erstellt

Wer entschlossen hat, feste Gäste an die Hochzeitsgäste zu vergeben, muss dies natürlich entsprechend vorbereiten. Im Grunde ist dies gar nicht so schwer, sofern man richtig vorgeht. Das wichtigste Hilfsmittel ist eine vollständige Gästeliste. Dank der Liste ist es möglich, die einzelnen Personen zu gruppieren und dann an Hochzeitstischen zu platzieren.

Am besten arbeitet man am Computer bzw. mit Hilfe einer Tabellenkalkulationssoftware. Alle Gäste werden namentlich erfasst, damit man die einzelnen Personen gruppieren kann. Damit ist gemeint, dass man Personengruppen erstellt, in denen sich ausschließlich Hochzeitsgäste befinden, die sich kennen und außerdem auch gut miteinander verstehen. Sobald die Gruppen erstellt sind, gilt es die Personen den Tischen zuzuordnen.

Den Sitzplan für die Hochzeitsgäste anfertigen

Wie man die Zuordnung vornimmt, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Ob man mit den Tischen eine U-Form bildet oder man runde Tische aufstellt, ist im Grunde egal. In jedem Fall ist es möglich, eine genaue Zuordnung vorzunehmen. Wichtig sind lediglich die Hilfsmittel. So bietet es sich beispielsweise an, mit einfachen Skizzen zu arbeiten oder den Sitzplan schlichtweg zu basteln.

Das Basteln ist eine sehr gute Methode - besonders wenn viele Gäste eingeplant sind. Man schreibt jeden Namen auf einen kleinen Zettel. Gleichzeitig schneidet man Tische auf, die man entsprechende arrangiert. Dann werden die Namensschilder neben die ausgeschnittenen Tische gelegt. So lässt sich die Sitzordnung zuverlässig arrangieren. Später auf der Hochzeitsfeier macht man es dann so, dass man an der Brauttafel sowie auch an allen anderen Tischen einfach Platzkarten verteilt, damit die Gäste genau wissen, wo sich ihre Plätze befinden.

Man sollte immer ein wenig flexibel sein

Abschließend sei angemerkt, dass man immer gut damit beraten ist, die selbst gemachte Hochzeitssitzordnung nicht zu genau zu nehmen. Sollten ein paar Gäste auf der Hochzeitsfeier den Wunsch haben, anders bzw. bei anderen Personen sitzen zu wollen, so sollte man diesem Wunsch nachkommen. Wer penibel am Sitzplan festhält, macht sich bei seinen Gästen nicht unbedingt beliebt.

Im Übrigen gilt es die Beziehungen der einzelnen Gäste zueinander zu berücksichtigen. Wenn beispielsweise die Stiefeltern eingeladen sich oder man geschiedene Eltern einlädt, gilt es sich natürlich genau zu überlegen, wo und wie man diese platzieren möchte. Vor allem geschiedene Elternteile sind nicht immer gut aufeinander zu sprechen, weshalb es oftmals besser ist, die Personen auf Distanz zu halten - aber auch diesbezüglich ist es ratsam, am Tag der Feier möglichst flexibel zu bleiben.